Philipp-Reis-Schule / Gelnhausen

Der Elternbeirat der PRS

Am 05.10.2017 wurde ein neuer Schulelternbeirat gewählt: 

 

Schulelternbeiratsvorsitzender: Herr Christian Körber
Vertreterin: Frau Sandra Daniel
Kassenwart: Frau Kreis

Email: elternbeirat@prs-gn.de

Eine lebendige Schulgemeinschaft braucht interessierte und aktive Eltern. Das Leben in der Schule ist das Abbild der Menschen, die daran mitwirken. Das sind einerseits die Schüler und Lehrer und andererseits die Eltern.

Der Schulelternbeirat fördert und gestaltet die Erziehung- und Unterrichtsarbeit der Schule mit. Er berät die Schule, unterstützt, gibt Anregungen und Vorschläge. Der Schulelternbeirat vertritt die Eltern gegenüber der Schule, der Schulverwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit. Er nimmt deren Mitwirkungsrechte wahr. Die Eltern können sich an den Elternbeirat wenden und ihn um Unterstützung bitten, wenn es Probleme in der Schule gibt. Er ist Kontaktorgan zur Schulverwaltung.
Der Elternbeirat wird von der Schulleitung über die wesentlichen Angelegenheiten im Schulleben informiert. In bestimmten Bereichen hat er ein Anhörungsrecht, wie z.B. zu Fragen der Schülerbeförderung und der Bildung von Arbeitsgemeinschaften an der Schule.
Für diese Aufgaben wurde von den anwesenden Elternbeiräten Herr Körber zum
Schulelternbeiratsvorsitzenden gewählt. Frau Daniel wurde als Stellvertreterin gewählt. Komplettiert wird der Vorstand des Schulelternbeirats der Philipp-Reis-Schule durch die Kassiererin Frau Kreis.
Der Vorstand des Schulelternbeirats und die Schulleitung fühlen sich für ein funktionierendes Miteinander an der Philipp-Reis-Schule verantwortlich und wollen daher den Schülern, Lehrern und Eltern gerne als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Elternmitarbeit in der Grundschule

Weil sich die Schule ihre Erziehungsaufgabe gerade während der ersten Schuljahre mit den Eltern teilt, sind gegenseitige Absprachen und Unterstützung von großer Bedeutung. Aus diesem Grund eröffnet das Hessische Schulgesetz (HSchG) vielfältige Möglichkeiten für eine zeitlich begrenzte Elternmitarbeit in der Grundschule. Mütter und Väter können beispielsweise die Betreuung einzelner Lerngruppen übernehmen, bei der Vorbereitung besonderer Projekte mithelfen oder einzelne Themen mit besonders interessierten Schülerinnen und Schülern zusätzlich vertiefen. Für die Elternmitarbeit ist die Zustimmung der jeweiligen Lehrkraft und der Schulleitung vonnöten. Einen inhaltlichen Rahmen bilden die von der Schulkonferenz vereinbarten Grundsätze für die Einrichtung und den Umfang freiwilliger Betreuungsangebote.
Info:
Die Elternmitarbeit in der Grundschule wird durch § 16, Abs. 4 des Hessischen Schulgesetzes (HSchG) geregelt, einzusehen auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums unter www.kultusministerium.hessen.de in der Rubrik Schulrecht".

Elternmitbestimmung/Elternrecht an Schulen

Die Hessische Verfassung erlaubt als einzige Länderverfassung den Erziehungsberechtigten, die Gestaltung des Unterrichts mitzubestimmen. In den einzelnen Schulen vertreten Klassen-, Jahrgangs- und Abteilungselternbeiräte sowie die Schulelternbeiräte die Interessen der Elternschaft. Auf der Ebene der Landkreise, kreisfreien Städte und kreisangehörigen Gemeinden, die Schulträger sind, liegt die Zuständigkeit bei den Kreis- und Stadtelternbeiräten, auf Landesebene beim Landeselternbeirat.
Der Schulelternbeirat setzt sich aus den Personen zusammen, die von den Eltern jeder Klasse als Klassenelternbeiräte gewählt werden. An Schulen bzw. in Schuljahrgängen, die keine Jahrgangsklassen bilden, übernehmen die Jahrgangselternvertreter diese Aufgabe, in den beruflichen Schulen mit Teilzeitunterricht die Abteilungselternbeiräte. Alle Entscheidungen der Schulkonferenz, die die Gestaltung des Unterrichts betreffen, bedürfen der Zustimmung des Schulelternbeirats. Außerdem ist er an anderen wesentlichen Entscheidungen der Schul- und Gesamtkonferenz, bei Einrichtung und Beendigung eines Schulversuchs sowie der Umwandlung der Schule in eine Versuchsschule beteiligt. Hinzu kommen Anhörrechte, Informationsrechte und Initiativrechte. Kreis- und Stadtelternbeiräte, die ebenso wie der Landeselternbeirat von Delegierten der Schulelternbeiräte gewählt werden, haben unter anderem ein Anhörungsrecht bei Schulentwicklungsplänen der Schulträger.
Der Landeselternbeirat besteht aus 18 Mitgliedern, die für drei Jahre gewählt sind und die einzelnen Schulformen vertreten. Er muss laut Hessischem Schulgesetz (HSchG) bei Entscheidungen über allgemeine Bildungsziele, Bildungsgänge und Schulordnungen hinzugezogen werden, besitzt ein Mitspracherecht bei der Lernmittelauswahl sowie Anhörungs-, Auskunfts- und Vorschlagsrechte.
Info:
Das so genannte pädagogische Elternrecht ist in der Hessischen Landesverfassung, Art. 56, Abs. 6 fixiert. Seine Verwirklichung richtet sich nach dem 8. Teil des Hessischen Schulgesetzes (HSchG), einzusehen auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums unter www.kultusministerium.hessen.de in der Rubrik Schulrecht".